Frauen 1 - Spiel überlegen nach Hause gebracht!

KTV Wil 1 Frauen Ph 384Zum ersten Mal in dieser Saison zeigt das Damen1 während einer Partie keine Schwäche, dominiert den Gegner aus Romanshorn nach Belieben und gewinnt hochverdient mit 33:16 (17:6) Toren.

Seit dem letzten Meisterschaftsspiel sind gut drei Wochen ins Land gezogen und die Aussage, dass sich Wil’s Damen gegen offensive Verteidigungsformen schwertun, kann als Makulatur betrachtet werden.

Dass Romanshorn auf Altbewährtes zurückgreifen würde, konnte nicht überraschen und wurde in der Vorbereitung auf die Begegnung auch in Erwägung gezogen. Mit einer 5:1 Verteidigung wollte der Gast dem Heimteam dieses Mal von Anfang an das Leben schwer machen. Wil dagegen wusste, dass man alles besser machen konnte, als in Halbzeit zwei bei den Romanshornerinnen gezeigt. Entsprechend wurde losgelegt. Mit dem Doppelpass-Spiel via Kreisläuferin, Kreuzen von der Mitte aus, direkte Pässe hinter dem Vorgestellten durch; was auch immer das Heimteam zu Besten gab, es funktionierte und schon nach wenigen Minuten waren die Thurgauerinnen dazu aufgefordert, ihre taktische Marschroute neu zu überdenken. Wil überrollte den Gegner mal um mal, und bewies bei der Chancenauswertung eine Traumquote. Erwies sich die Verteidigung des Gegners nicht eben als Bollwerk, so funktionierte die Arbeit der Wilerinnen vor dem eigenen Tor hervorragend. Mit einem 5 plus 1 wurde der Wirkungskreis der gefährlichen rechten Aufbauspielerin Romanshorn so stark eingeschränkt, dass den Gästen nur wenig gelingen wollte. Einmal mehr hielt sich die Null beim Gegner sehr lange auf der Anzeigetafel, während die Äbtestätterinnen Tore in regelmässigen Abständen erzielten. Über den Sieger dieser Partie konnten nur noch die grössten Skeptiker beim Pausenstand von 17:6 Toren den Warnfinger heben. Für die direkt Betroffenen blieb einzig noch die Frage im Raum, ob es dem Team gelingen würde, ohne Einbruch in Halbzeit zwei durchziehen. Ab der 40. Minute senkte der grösste Skeptiker seinen Daumen und genoss einfach das, was er zu sehen bekam. Wil zeigte weiter keine Schwäche. Trotz vieler Positionswechsel gab das Damen1 das Szepter nie aus der Hand, agierte weiter mit viel Zug im Angriff und konsequentem Zugreifen in der Defensive. Will man ein Haar in der Suppe suchen, dann könnte man einzig bei der Chancenauswertung ansetzen. Aber auch so liess sich der Auftritt des Tabellenleaders sehen und für einmal spiegelte sich das gute Spiel der Wilerinnen im Resultat wieder. Man darf gespannt sein, wie sich die Mannschaft präsentieren wird, wenn die Gegnerinnen etwas stärker auftreten.

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